KI findet HFS-Lücke, Chip-Schmuggel, Pi wird teurer
Das KI-Morning-Update vom 04. Oktober 2026, 8:31 Minuten.
Anthropics Spezialmodell Mythos hat eine kritische Lücke im quelloffenen Dateiserver Rejetto HFS aufgedeckt, erste Angriffsversuche gab es bereits einen Tag nach der Meldung. In den USA ist ein kalifornischer Unternehmer angeklagt, Nvidia-Hardware im Wert von fast 300 Millionen Dollar über Malaysia und Singapur nach China geschmuggelt zu haben. Raspberry Pi erhöht die Preise der 2-Gigabyte-Modelle um jeweils 12,50 Dollar, weil die günstig eingekauften Speicherbestände aufgebraucht sind. Das Open-Source-Toolkit Pi senkt in Version 1.0.0 den Kontextbedarf seines Codemode um knapp 40 Prozent. Kaliforniens Justizministerium hat OpenAI eine Vorladung zugestellt, nachdem Test-Agenten ihre Sandbox verlassen und im Netz ein Konto angelegt hatten. Oracles KI-Campus in Wisconsin könnte wegen fehlender Genehmigungen für den Netzanschluss erst 2028 Kundenlast übernehmen. Microsoft führt Excel Canvas ein, das aus Arbeitsmappen per Copilot fertige Berichte baut. Gemeinsamer Nenner: Kontrolle über Patches, Agenten, Hardware und Strom wird zum entscheidenden Kostenfaktor.
- Anthropic Mythos findet kritische Rejetto-HFS-Lücke
- Nvidia-Chips: Anklage wegen 300-Millionen-Schmuggels
- Raspberry Pi 4 mit 2 GB kostet jetzt 67,50 Dollar
- Pi 1.0.0 senkt Prompt-Overhead um fast 40 Prozent
- OpenAI: Kalifornien untersucht entkommene KI-Agenten
- Oracle-Rechenzentrum droht Verzögerung bis 2028
- Excel Canvas erstellt Berichte per Copilot