Das Buch

SaaS ist tot

Wie wir 60.000 € im Jahr sparen

Ich habe acht Software-Abos gekündigt und unsere komplette IT mit KI selbst gebaut, nebenbei, neben der Geschäftsführung. Wie das lief, steht im Buch. Auf dieser Seite findest du die Rechnung dahinter, alle Kapitelthemen und den Weg zum Reinlesen.

Der Kern

Acht Abos, gut 5.000 € im Monat

So einen Tool-Zoo baut sich niemand mit Absicht. Er wächst aus lauter einzelnen Entscheidungen, die für sich genommen alle richtig waren. Am Monatsende steht dann eine Summe da, die nie jemand als Ganzes hinterfragt hat.

Vorher · gemietet
JTL · Warenwirtschaft1.043 €
Shopify Plus · B2B-System2.000 €
Shopify-Plugins · diverse600 €
Marketingtools · diverse500 €
Wix · Webseitenbaukasten300 €
Intercom · Kundenservice230 €
Channable · Ecom-Feeds200 €
Ecomdata · Hosting für JTL175 €
Pro Monat5.048 €
Heute · selbst gebaut
TradeBridge Neo · eigene Warenwirtschaft0 €
Eigener B2B-Shop0 €
Eigener Kundenservice mit KI0 €
Eigene Feeds und Marketing-Werkzeuge0 €
Eigene Webseiten0 €
Eigener Cookie-Banner0 €
Interne Werkzeuge und Auswertungen0 €
Server und KI-Nutzung~ 150 €
Gespart pro Jahr60.000 €

Kein Abo, keine Preiserhöhung, keine Funktion, auf die ich warten muss. Seitdem passt sich die Software uns an und nicht mehr wir ihr.

Was im Buch steckt

Vom Cookie-Banner bis zur eigenen Warenwirtschaft

Hinter jedem Kapitel steckt ein Projekt, das bei uns tatsächlich läuft.

Grundlagen

Was KI eigentlich ist

Tokens, Inferenz, Training, Thinking: das Grundwissen, um Preismodelle zu verstehen und realistische Erwartungen zu haben. Ohne Programmierstudium.

Praxis

Der erste eigene Ersatz

Eine Viertelstunde, ein Dollar, eine gekündigte App: Wie der Cookie-Banner zum perfekten Einstiegsprojekt wurde, und der Weg von null zur eigenen Web-App.

Das große Projekt

Die eigene Warenwirtschaft

Wie TradeBridge Neo entstand: Datenhoheit als erste Etappe, die Datenbank als wichtigster Fokus und eine Kündigung als selbst gesetzte Deadline.

Architektur

KI-Layer und Agenten

Nicht jede KI darf alles: Wie Layer sich gegenseitig kontrollieren, warum die Entscheidung über den Versand keine KI trifft und wie Tools Grenzen ziehen.

Qualität

Evals und Fallstricke

Wie man KI-Qualität misst, bevor Kunden etwas merken. Und was passiert, wenn ein Modell aus der Spur läuft, inklusive der kuriosesten Endlosschleife des Jahres.

Verantwortung

Sicherheit, Datenschutz, AI Act

Cybersecurity ohne Totschlagargumente, dazu ein eigenes Kapitel zur rechtlichen Seite: DSGVO und die neuen Pflichten aus der KI-Verordnung der EU.

Hörfassung

Zum Reinhören

Das Buch gibt es auch als Hörbuch, gelesen von einer KI (Beta). Es kann im internen Bereich nach Kauf angehört werden.

Hörprobe (Beta)
0:0016:17
Kundenservice mit KI

Rund 75 % der Kundenmails beantwortet die KI

Der Kundenservice war das erste große Abo, das fiel, und er ist das beste Beispiel für die Architektur aus dem Buch: Nicht eine KI darf alles, sondern mehrere Layer mit eng zugeschnittenen Rechten kontrollieren sich gegenseitig. Das Buch erklärt den Aufbau Schritt für Schritt.

  • Rechte im Code statt im Prompt. Die schreibende KI sieht nur die Bestellungen des Absenders. Eine fremde Bestellnummer führt ins Leere, egal wie geschickt jemand fragt.
  • Keine KI hat das letzte Wort. Zwölf bewertete Dimensionen fließen in eine feste Regel, die über den Versand entscheidet. Was durchfällt, landet beim Menschen.
  • Evals statt Bauchgefühl. Rund zwanzig echte Kundenanfragen laufen nach jeder Änderung als Testfälle durch das System. Fällt die Punktzahl, ist etwas kaputtgegangen, bevor es ein Kunde merkt.
Kundenmail trifft ein
Layer 1 · AnalysePrüf-KI sichtet den Vorgang, sortiert Spam aus, holt den Kontext
Layer 2 · AntwortInbox-KI schreibt den Entwurf, sieht nur die Bestellungen des Absenders
Layer 3 · KontrollePrüf-KI bewertet zwölf Dimensionen, ändern darf sie den Text nicht
Feste Logik entscheidet, keine KI
≈ 75 %automatisch versendet
Restals Vorschlag zum Menschen
⟳ Evals: 20 echte Testfälle nach jeder Änderung
Für wen

Für wen ich das geschrieben habe

Unternehmer & Geschäftsführer

Die jeden Monat Abo-Rechnungen unterschreiben und sich fragen, ob das noch der richtige Weg ist. Das Buch liefert die Rechnung, ehrlich in beide Richtungen.

IT- und Team-Verantwortliche

Die wissen wollen, wie KI-Entwicklung im Alltag wirklich aussieht: Workflows, Kosten, Grenzen, Absicherung. Technisch versiert muss man sein, programmieren können nicht.

Skeptiker

Die „Vibecoding" für ein Schimpfwort halten. Das Buch nimmt die Einwände ernst, von Wartung über Sicherheit bis Datenschutz, und beantwortet sie mit einem laufenden System.