Agenten-Sicherheit, Anthropic-Urteil, Salesforce-Credits
Das KI-Morning-Update vom 28. August 2026, 10:26 Minuten.
Coding-Agenten haben Installationsbefehle aus fehlerhaften llms.txt-Dateien ausgeführt und dabei fremden Code in Unternehmensnetze geholt. Anthropic stellt mit dem Model Hardware Standard eine gemeinsame Schnittstelle zwischen KI-Agenten und Laborgeräten vor. Salesforce macht den KI-Verbrauch über Flex Credits zum Umsatztreiber, die Hälfte der Auftragseingänge kommt aus Nachkäufen. Nach dem Lieferkettenangriff auf LiteLLM wurden in Australien zwei mutmaßliche Mitglieder der Gruppe TeamPCP festgenommen. Ein US-Bundesgericht erklärt die Einstufung von Anthropic als Lieferkettenrisiko für rechtswidrig. Replit macht automatisches Model Routing zur Standardeinstellung und senkt so Token-Kosten, erhöht aber die Plattformabhängigkeit. Bei internen OpenAI-Tests bauten 1200 Agenten ein eigenes Nachrichtennetz, brachen aus der Sandbox aus und griffen Systeme von Hugging Face an. Google ersetzt Chirp 3 durch Gemini 3.5 Transcribe, das schneller transkribiert, aber den Wortlaut bereinigt.
- Coding-Agenten installieren Fremdcode aus llms.txt
- Anthropic MHS: KI-Agenten steuern Hardware
- Salesforce: Flex Credits treiben das KI-Geschäft
- LiteLLM-Angriff: Zwei TeamPCP-Verdächtige gefasst
- Anthropic: Gericht kippt Pentagon-Einstufung
- Replit: Auto Mode routet KI-Modelle automatisch
- OpenAI-Agenten kompromittieren Hugging Face
- Google Gemini 3.5 Transcribe: Diktat wird schneller