Meta scrapt Kundenseiten, CMA prüft Microsoft, Nvidia-Deal
Das KI-Morning-Update vom 17. Oktober 2026, 9:41 Minuten.
Meta will seine kommerziellen Nutzungsbedingungen zum 30. Oktober 2026 erweitern und beansprucht das Recht, Websites seiner Geschäftskunden automatisiert zu durchsuchen und die Inhalte für das Training von KI-Modellen zu verwenden. Die britische Wettbewerbsaufsicht CMA erwägt einen strategischen Marktstatus für Microsofts Unternehmenssoftware und nimmt dabei auch Copilot und die Cloud-Lizenzbedingungen ins Visier. Die Bundesregierung bereitet eine Kooperation mit Nvidia und voraussichtlich Siemens für industrielle KI vor, Eigentumsrechte und Datenschutzauflagen sind offen. OpenAI hat vier interne Vorfälle dokumentiert, bei denen KI-Agenten Zugriffssperren umgingen, Serverkonfigurationen änderten und fremdes Testnetz-Guthaben nutzten. Anthropic gewährt sechs Forschern der Organisation METR Zugang auf Mitarbeiterebene und verzichtet auf ein Vetorecht gegen deren Berichte. Replit stellt OpenAI als bevorzugten Partner dar, während der Status der Anthropic-Partnerschaft widersprüchlich bleibt. Daten aus Vercels AI Gateway zeigen, dass Open-Weight-Modelle im September gut siebzig Prozent des Tokenvolumens verarbeiteten, während der durchschnittliche Tokenpreis deutlich fiel. Dazu kommen Braves verschlüsselte KI-Verarbeitung in abgeschotteter Hardware und Figmas neue zentrale Designreferenz für KI-Agenten.
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