Minipodcast · 28. Oktober 2026

KI-Rendite, Oracle und OpenAI, Delaware, EPICS-Lücken

Das KI-Morning-Update vom 28. Oktober 2026, 9:25 Minuten.

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Eine Gartner-Erhebung zeigt eine große Lücke zwischen Erwartung und Ergebnis: Drei Viertel der Führungskräfte erhoffen sich mehr Produktivität, nur 3 Prozent der Unternehmen erreichen ihre KI-Ziele. Trotzdem wollen 85 Prozent ihre Ausgaben weiter erhöhen. Oracle nimmt ab 2027 als erster Hyperscaler außerhalb von Google Cloud dessen TPUs ins Angebot und verzahnt sein Cloud- und Anwendungsgeschäft zugleich enger mit OpenAI, Nvidia und Snowflake. Der Bundesstaat Delaware arbeitet an einer Gesellschaftsform, deren Tagesgeschäft vollständig von KI-Agenten geführt werden darf; im US-Repräsentantenhaus läuft dazu bereits eine Untersuchung. Der autonome KI-Agent Cipher fand in knapp vier Stunden vier unbekannte Schwachstellen im Steuerungssystem EPICS, das unter anderem in Teilchenbeschleunigern und bei ITER im Einsatz ist. Die schwerste Lücke erreicht einen CVSS-Wert von 9,8, behoben sind die Fehler in EPICS Base 7.0.11. Und die Datenschutzorganisation noyb hat in vier EU-Ländern fünf DSGVO-Beschwerden gegen Scale AI eingereicht, es geht um Tracking von Auftragnehmern auf der Plattform Outlier. Gemeinsamer Nenner des Tages: Die KI-Lieferkette wird bequemer und gleichzeitig schwerer zu überblicken.