Agentforce-Lücken, Oracle-Force-Majeure, KI-Angriffe
Das KI-Morning-Update vom 25. September 2026, 13:23 Minuten.
Sicherheitsforscher von Zenity Labs haben drei inzwischen behobene Schwachstellen in Salesforce Agentforce offengelegt, die über manipulierte Web-to-Lead-Formulare CRM-Daten abfließen ließen und Phishing im Namen des KI-Agenten ermöglichten. Oracle hat für den Rechenzentrumscampus Project Jupiter in New Mexico eine Force-Majeure-Mitteilung eingereicht, hält aber am Starttermin 2028 fest, während sich die Gaspipeline um fast sechs Monate verzögert. Docker stellt mit Cloud Sandboxes eine gehostete Micro-VM-Umgebung für KI-Agenten vor, abgerechnet ab sieben Cent pro Stunde. Die Vibe-Coding-Plattform Lovable meldet eine annualisierte Umsatzrate von mehr als 600 Millionen US-Dollar und eine Bewertung von 13,3 Milliarden. Die Sicherheitsfirma Gambit dokumentiert eine Angriffskampagne, bei der drei Open-Source-KI-Agenten mindestens 27 Unternehmen kompromittierten und über 600.000 Kreditkartendatensätze abflossen, bei Kosten von rund 25 Dollar pro Scan. In den Niederlanden entsteht mit DAWO ein modularer Open-Source-Arbeitsplatz für die Verwaltung. Und New Jersey verhängt gegen den Rechenzentrumsbetreiber DataOne ein Bußgeld von 1,1 Millionen US-Dollar wegen nicht genehmigter Gasgeneratoren. Der rote Faden des Tages: KI-Agenten und KI-Infrastruktur stoßen an Grenzen, die nicht im Modell liegen, sondern in Berechtigungen, Genehmigungen und Stromleitungen.
- Salesforce Agentforce: Drei SalesBleed-Lücken
- Oracle meldet höhere Gewalt für Project Jupiter
- Docker Cloud Sandboxes isolieren KI-Agenten
- Lovable meldet 600 Millionen US-Dollar Run-Rate
- KI-Agenten kompromittieren mindestens 27 Firmen
- DAWO: Niederlande bauen offenen Behördenarbeitsplatz
- DataOne: 1,1 Mio. Dollar Strafe für Gasgeneratoren